Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Feigwarzen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Feigwarzen

Links zu Feigwarzen

Deutsche Dermatologische Gesellschaft
www.derma.de

Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie
www.koloproktologie.org

Frauenärzte im Netz
www.frauenaerzte-im-netz.de

AIDS-Hilfe NRW e. V.
www.posithiv-handeln.de

02. April 2019
Es gibt verschiedene Warzen-Typen, die sich in Aussehen und Entstehungsort unterscheiden.
  
08. August 2014
Die Behandlung von Warzen kann sich über Wochen oder Monate hinziehen und sollte konsequent durchgeführt werden.
  
27. Januar 2009
Zur Entfernung von Warzen können z. B. säurehaltige Pflaster aufgeklebt oder eine Vereisung vorgenommen werden.
  
27. Januar 2009
Die Diagnose von Warzen erfolgt meist durch eine visuelle Untersuchung. Dabei ist es wichtig, andere Ursachen wie z. B. einen Leberfleck, auszuschließen.
  
27. Januar 2009
Warzen werden meist durch das humane Papillomavirus ausgelöst. Daher handelt es sich bei Warzen um eine Viruserkrankung.
  
Diagnose Feigwarzen

Bei dem Verdacht auf eine Infektion mit Feigwarzen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Zur Diagnose erfolgt zunächst die Begutachtung. Dabei spielt u. a. das Aussehen der Veränderungen und die Lokalisierung eine Rolle. Feigwarzen können einzeln auftreten, sind jedoch meistens zu mehreren anzutreffen. Bei Männern sind sie häufig am Penisschaft zu finden, bei Frauen an den Schamlippen. Jedoch können auch der Enddarm und der Darmausgang betroffen sein. Zur Diagnose kann des Weiteren ein Test mittels Essigsäure erfolgen, dabei werden auch nicht offensichtlich erkennbare Feigwarzen sichtbar. Zur Absicherung der Diagnose kann in Einzelfällen ein Nachweis der DNA des Virus vorgenommen werden.

Therapie Feigwarzen

Bei der Therapie von Feigwarzen wird zwischen der symptomatischen und der kausalen Therapie unterschieden. Die symptomatische Therapie zielt auf die Entfernung der Wucherungen. Dies erfolgt durch einen chirurgischen Eingriff, durch Vereisung oder wirkstoffhaltige Lösungen bzw. Cremes. Die Lösungen oder Cremes können Betroffene auch selbst anwenden. Substanzen wie beispielsweise Interferon oder Imiquimod aktivieren das Immunsystem, das sich dann verstärkt gegen die die Warzen auslösenden Viren richtet. Betroffene sollten mit dem behandelnden Arzt abstimmen, welche Therapie für sie infrage kommt; dies hängt u. a. von der Größe der Warzen, dem Ort des Auftretens sowie vom Status des Immunsystems ab.

Feigwarzen werden durch eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) verursacht, zumeist ist einer der Niedrigrisikotypen des Virus dafür verantwortlich. Dabei sind insbesondere die Zellen des Deck- sowie Drüsengewebes der Haut und Schleimhaut davon betroffen. Übertragen werden die Krankheitserreger meistens auf sexuellem Weg, d. h. über den Geschlechtsverkehr. Bis sich äußere Anzeichen der Infektion zeigen, können Wochen, Monate oder auch Jahre vergehen – bei manchen Menschen treten sie nie auf. Dennoch können auch diese Menschen ansteckend sein. Zur Vorbeugung einer Ansteckung mit HPV sollte – vor allem bei wechselnden sexuellen Kontakten – nur geschützter Geschlechtsverkehr praktiziert werden.