Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Feigwarzen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Betreff

Ihre Nachricht

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage genutzt.

Datenschutzerklärung

Bitte Sicherheitscode übertragen
captcha

18. Juni 2019
Bei einer Schocklunge kommt es innerhalb kürzester Zeit zu einem akuten Sauerstoffmangel im Blut.
  
27. März 2019
Bei Keuchhusten handelt es sich um eine Infektionskrankheit die durch Bakterien verursacht wird. Nicht nur Kinder sind von Keuchhusten betroffen.
  
26. November 2018
Von einer chronischen Bronchitis spricht man erst, wenn die Beschwerden über zwei Jahre hinweg mindestens drei Monate im Jahr auftreten.
  
22. August 2018
Die Behandlung von Nagelpilz kann mehrere Monate in Anspruch nehmen, da der Nagel vollständig gesund nachwachsen muss.
  
17. Januar 2018
Durch Unterkühlung oder ein bakterielles Ungleichgewicht in der Vagina kann es zu einer Blasenentzündung kommen.
  

Feigwarzen werden durch eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) verursacht, zumeist ist einer der Niedrigrisikotypen des Virus dafür verantwortlich. Dabei sind insbesondere die Zellen des Deck- sowie Drüsengewebes der Haut und Schleimhaut davon betroffen. Übertragen werden die Krankheitserreger meistens auf sexuellem Weg, d. h. über den Geschlechtsverkehr. Bis sich äußere Anzeichen der Infektion zeigen, können Wochen, Monate oder auch Jahre vergehen – bei manchen Menschen treten sie nie auf. Dennoch können auch diese Menschen ansteckend sein. Zur Vorbeugung einer Ansteckung mit HPV sollte – vor allem bei wechselnden sexuellen Kontakten – nur geschützter Geschlechtsverkehr praktiziert werden.

Feigwarzen sind durch bestimmte Viren hervorgerufene Warzen, die insbesondere im Genitalbereich auftreten und deshalb zu den Geschlechtskrankheiten gezählt werden. I. d. R. sind diese Warzen gutartige Wucherungen, welche weiß oder rötlich bzw. braungrau gefärbt sind. Sie können einzeln oder in größeren Ansammlungen auftreten. Feigwarzen werden durch die Ansteckung mit dem humanen Papillomavirus (HPV) hervorgerufen, das in Niedrigrisikotypen und Hochrisikotypen unterschieden werden kann. Der Hochrisikotyp der Viren kann u. U. das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, erhöhen. Rund dreiviertel der Bevölkerung infiziert sich einmal im Leben mit HPV. Manchmal bilden diese Ansteckungen aber keine sichtbaren äußerlichen Symptome aus.

Therapie Feigwarzen

Bei der Therapie von Feigwarzen wird zwischen der symptomatischen und der kausalen Therapie unterschieden. Die symptomatische Therapie zielt auf die Entfernung der Wucherungen. Dies erfolgt durch einen chirurgischen Eingriff, durch Vereisung oder wirkstoffhaltige Lösungen bzw. Cremes. Die Lösungen oder Cremes können Betroffene auch selbst anwenden. Substanzen wie beispielsweise Interferon oder Imiquimod aktivieren das Immunsystem, das sich dann verstärkt gegen die die Warzen auslösenden Viren richtet. Betroffene sollten mit dem behandelnden Arzt abstimmen, welche Therapie für sie infrage kommt; dies hängt u. a. von der Größe der Warzen, dem Ort des Auftretens sowie vom Status des Immunsystems ab.